Referenzen

Seit über 40 Jahren als Insolvenzkanzlei erfolgreich, haben wir schon zahllose Verfahren unterschiedlicher Ausrichtung und Komplexität gemeistert. Nachfolgend finden Sie einen kleinen Auszug aus den von uns bearbeiteten Verfahren.

Informationen zu allen aktuell von uns geführten Verfahren finden Sie hier online in unserem Gläubiger-Informations-System (GIS).

  • Alterna Gesellschaft für Immobilien und Finanzbetreuung mbH

    Amtsgericht Heilbronn Az. 11 IN 502/12

    Die Firma alterna Gesellschaft für Immobilien und Finanzbetreuung mBH mit Sitz in Leingarten beschäftigte sich mit dem Erwerb, Veräußerung und Vermittlung von bebauten und unbebauten Grundstücken, Erstellung von Wohnbauten und Eigentumswohnungen als Bauträger oder Baubetreuer sowie von Bauten für gewerbliche Zwecke, Vermietung und Verwaltung von Grundstücken im unbebauten oder bebauten Zustand. Zum Zeitpunkt der Insolvenzantragstellung am 24.08.2012 bestanden noch drei Anstellungsverhältnisse. Die Vermögensverwertung wird in Kürze abgeschlossen werden können.

     

    Insolvenzverwalter: Susanne Fichna
    Eröffnungstermin: 26.09.2012
    Verfahrensstatus:  
    Mitarbeiter:  
  • Arbeitsförderungszentrum e.V.

    Amtsgericht Schweinfurt, AZ IN 252/17

    Der Arbeitsförderungszentrum e.V wurde im Jahr 1985 in Schweinfurt gegründet. Es handelt sich um einen gemeinnützigen Verein, dessen Ziel es war, Jugendlichen in Schweinfurt aufgrund der damals hohen Jugendarbeitslosigkeit Förderungs- und Ausbildungsmöglichkeiten anzubieten. Zuletzt war der Verein in verschiedensten Bereichen an 16 Standorten tätig. So wurden Kurse und Maßnahmen angeboten, um Erwachsenen und Jugendlichen den Einstieg, den Wiedereinstieg oder die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Zudem wurden Umschulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen angeboten, in erster Linie für Kunden der Agentur für Arbeit bzw. der Jobcentren. Darüber hinaus wurde in Bad Kissingen ein Hotel betrieben, um Blockschülern der Berufsschule und zugleich minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen eine Unterbringungsmöglichkeit zu bieten. Darüber hinaus wurden von den Standorten Schweinfurt, Bad Neustadt und Bad Kissingen aus den dort betriebenen drei Großküchen, Schulen und Kindergärten mit täglich über 3.000 Mittagessen beliefert. Des Weiteren betrieb der Insolvenzschuldner in der Stadt Schweinfurt das Jugendgästehaus und war Pächter und Betreiber der Stadthalle Schweinfurt. Der Geschäftsbetrieb wurde rund 10 Monate fortgeführt und letztlich die verschiedenen Geschäftsbereiche an Dritte übertragen. Die weit überwiegende Anzahl der Arbeitsplätze blieb erhalten. Gläubigeranzahl: 232.

     

    Insolvenzverwalter: Robert Wartenberg
    Eröffnungstermin: 01.12.2017
    Verfahrensstatus: laufend
    Mitarbeiter: 214

     

    Unbenannt v3

  • Automotive Neldner GmbH

    AZ 831 IN 1670/13

    Die Automotive Neldner GmbH war als Automobilzulieferer tätig. Im Kundenauftrag (Automobilzulieferer) wurden Kunststoffteile des Interieurs für Fahrzeuge lackiert.

    Bei Prüfung der Kalkulation der reinen Produktionskosten stellte sich heraus, dass diese teilweise um bis zu 70 % unter den eigentlichen Produktionsstückkosten lagen, zudem war die Ausschussquote deutlich über der kalkulierten, sodass mit den vereinbarten Preisen mit den Kunden keine kostendeckende Produktion für die Insolvenzschuldnerin möglich war. Entsprechend wurden Verhandlungen mit den Kunden geführt, um die Kostendeckung zu erreichen.

    Der Geschäftsbetrieb wurde während der vorläufigen Insolvenzverwaltung und nach Eröffnung des Verfahrens für insgesamt fünf Monate fortgeführt. Die Auftraggeber nutzten die Insolvenzverfahrenseröffnung, um von einem vertraglich vereinbarten Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen und stellten schlussendlich die Belieferung der Insolvenzschuldnerin mit zu lackierenden Teilen ein, weshalb der Betrieb nicht weiter fortgeführt werden konnte. Aufgrund des Wegfalls von über 60 % des Umsatzes konnte auch kein Übernehmer für den laufenden Geschäftsbetrieb gefunden werden. Gläubigeranzahl: 71.

     

    Insolvenzverwalter: Robert Wartenberg
    Eröffnungstermin: 01.02.2014
    Verfahrensstatus: laufend
    Mitarbeiter: 31

     

    automotive 

  • Bäckerei Maier GmbH & Co. KG

    Amtsgericht Fürth, AZ 5144 IN 581/10

    Die Bäckerei Maier GmbH & Co. KG betrieb zum Zeitpunkt der Insolvenzantragstellung 14 Bäckereifilialen, in denen sie Backwaren und Konditoreiprodukte, die in Heßdorf am Hauptsitz selbst produziert wurden, verkaufte. Nach der Insolvenzantragstellung wurde der Geschäftsbetrieb in vollem Umfang aufrechterhalten und mit diversen Übernahmeinteressenten Verhandlungen geführt. Zugleich wurde das Controlling und die Kalkulation sowie Preisgestaltung angepasst um die Betriebsfortführung zu sichern. Zum 01.01.2011 wurden alle 14 Filialgeschäfte mit den in den Filialen beschäftigten Mitarbeitern im Rahmen einer übertragenden Sanierung veräußert. Es gelang 64 Arbeitsplätze zu erhalten. Für die Backstube selber konnte kein Übernehmer gefunden werden. Gläubigeranzahl: 114.

     

    Insolvenzverwalter: Robert Wartenberg
    Eröffnungstermin: 01.10.2010
    Verfahrensstatus: abgeschlossen
    Mitarbeiter: 85

     

    Backerei Maier

  • Bamberger Busreisen Krapp GmbH

    Amtsgericht Bamberg, AZ 3 IN 252/18

    Die Bamberger Busreisen Krapp GmbH betrieb in Hallstadt ein Busreiseunternehmen. Mit 22 Fahrzeugen war sie als Subunternehmer für Fernbuslinien, den öffentlichen Nahverkehr und im individual Reiseverkehr tätig. Der Geschäftsbetrieb wurde nach Insolvenzantragstellung in vollem Umfang aufrechterhalten und nach intensiver Suche nach einer Fortführungslösung konnte der Geschäftsbetrieb mit allen Mitarbeitern im Rahmen einer übertragenden Sanierung zum Zeitpunkt der Verfahrenseröffnung am 31.08.2018 auf ein Nachfolgeunternehmen übertragen werden. Derzeit wird die Buchhaltung aufgearbeitet. Gläubigeranzahl: 92.

     

    Insolvenzverwalter: Robert Wartenberg
    Eröffnungstermin: 31.08.2018
    Verfahrensstatus: laufend
    Mitarbeiter: 41

     

    Krapp

  • Bohnacker Metall GmbH & Co. KG

    Amtsgericht Ansbach, AZ  IN IN 589/17

    Es handelt sich um ein Unternehmen zur Führung bzw. Betrieb einer gastronomischen Einrichtung (Bar). Der Geschäftsbetrieb wird nach Insolvenzeröffnung fortgeführt. Aktuell ertragreiche Fortführung, die eine Vollbefriedigung der Gläubiger erwarten lässt. Aufgrund der Vermietungssituation der Geschäftsräume  ist eine Übertragung des Geschäftsbetriebs problematisch. Sanierungsmaßnahme: Schulung der Führungsebene zur ordnungsgemäßen Belegführung, Implementierung einer fachkundigen Begleitung im Buchführungs- und Steuerwesen. Herstellung eines Brandschutzes nach neuesten Standards. Gläubigeranzahl: rd. 10

     

    Insolvenzverwalter: Ralf-Michael Dörr
    Eröffnungstermin: vorl. Insolvenzverfahren
    Verfahrensstatus: laufend
    Mitarbeiter:  24
  • Burger GmbH

    Amtsgericht Bamberg, AZ 4 IN 311/14

    Die Burger GmbH war im Bereich des Werkzeug- und Formenbaus sowie im Bereich Entwicklung und Konstruktion von Sondermaschinen im Kundenauftrag tätig. Zunächst wurde die Eigenverwaltung angeordnet und RA Wartenberg als Sachwalter vom Gericht bestellt. Noch während des vorläufigen Verfahrens wurde der Antrag auf Eigenverwaltung zurückgenommen und RA Wartenberg als vorläufiger Insolvenzverwalter und später endgültiger Insolvenzverwalter vom Amtsgericht Bamberg bestellt.

    Sowohl während der vorläufigen Insolvenzverwaltung als auch nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens wurde der Geschäftsbetrieb der Insolvenzschuldnerin in vollem Umfang aufrechterhalten. Die Betriebsabläufe, die Kostenkalkulation und die Preisgestaltung wurden geprüft und angepasst. Mittels eines M&A-Beraters wurde eine Investorensuche betrieben, die aber zunächst ohne Erfolg blieb. Nachdem der Geschäftsbetrieb kostendeckend fortgeführt werden konnte, wurde Ende des Jahres 2015 ein Investor gefunden, sodass Anfang des Jahres 2016 ein Insolvenzplan erstellt werden und bei Gericht eingereicht werden konnte. Der Plan wurde am 11.03.2016 bestätigt und das Insolvenzverfahren nach 18 Monaten aufgehoben.

    Die Burger GmbH ist weiterhin am Markt aktiv, alle Arbeitsplätze konnten erhalten werden. Gläubigeranzahl: 201.

     

    Insolvenzverwalter: Robert Wartenberg
    Eröffnungstermin: 01.10.2014
    Verfahrensstatus: abgeschlossen
    Mitarbeiter: 55

     

    Burger

  • Danner GmbH

    Amtsgericht Nürnberg, AZ: IN 1137/17

    Die Schuldnerin betrieb vorwiegend zwei Geschäftssparten. An einem Standort wurde der Zulassungsdienst, an einem weiteren Werbebeschriftung u.ä. Arbeiten durchgeführt. Nach Angabe des Geschäftsführers war lediglich die Sparte des Zulassungsdiensts gewinnträchtig. Im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung konnte der Geschäftsbetrieb nach umfassenden Gesprächen fortgeführt werden. Im Rahmen eines Bieterverfahrens konnte ein Wert weit oberhalb des Fortführungswerts für die Sparte Zulassungsdienst erzielt werden. Aufgrund der äußerst positiv verlaufenen Verwertung können die Gläubiger nach jetzigen Erkenntnissen mit einer guten Befriedigungsquote rechnen. 

     

    Insolvenzverwalter: Alexander Raab
    Eröffnungstermin: 21.12.2017
    Verfahrensstatus: laufendes Verfahren
    Mitarbeiter: 14
  • Deeg u. Pfeiffer GmbH & Co.KG

    Amtsgericht Ansbach Az. 4 IN 206/18

    Mit Beschluss des Insolvenzgerichts Ansbach vom 06.11.2018 wurde über das Vermögen der Pfeiffer GmbH & Co.KG das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet. Gegenstand des Unternehmens ist die Be- und Verarbeitung von Metallen und sonstigen Werkstoffen, insbesondere unter Einbeziehung von brennschneidetechnischen Verfahren. Der Betrieb wird, in dem bereits von der Geschäftsleitung vor Antragstellung eingeleiteten eingeschränkten, Umfang fortgeführt.

     

    Insolvenzverwalter: Susanne Fichna
    Eröffnungstermin: 06.11.2018
    Verfahrensstatus: laufend
    Mitarbeiter:  
  • Deniz Dienstleistung GmbH

    Amtsgericht Nürnberg, AZ IN 482/18

    Es handelt sich um ein Unternehmen im Bereich der Personalüberlassung, insbesondere im Bewachungsgewerbe, dabei u.a. eines Aufnahme- und Rückführungszentrums.  Das Geschäft wurde überregional durchgeführt. Der Geschäftsbetrieb wird nach Insolvenzeröffnung fortgeführt. Aufgrund der spezifischen Auftragslage ist eine Übertragung des Geschäftsbetriebs problematisch. Sanierungsmaßnahme: Neuverhandeln von Stundensätzen, da bislang unter Selbstkosten angeboten. Gläubigeranzahl: rd. 51

     

    Insolvenzverwalter: Jochen König
    Eröffnungstermin: 11.06.2018
    Verfahrensstatus: laufend
    Mitarbeiter: 42

     

  • Döss Design Kommunikation Realisation GmbH

    Amtsgericht Nürnberg, AZ: IN 341/16

    Das Unternehmen war vorwiegend im Bereich der Medien- und Prospektgestaltung für ausgewählte z.T. namhafte Unternehmen tätig. Die Mieträume in der Fürther Str. 212 waren jedoch von der Größe und auch von der Ausstattung für die vorhandenen Aufträge zu kostenintensiv. Den Geschäftsbetrieb an einen anderen Standort zu verlegen war bereits vor der Insolvenzeröffnung aufgrund langfristiger Verträge nicht möglich. Während der vorläufigen Insolvenzverwaltung konnte ein gutes Fortführungsergebnis durch die weitere Beauftragung von nahezu allen Auftraggebern erfolgen. Parallel wurden mehrere Übernahmegespräche mit verschiedenen Investoren geführt. Letztendlich konnte mit der Hennig Realisation GmbH ein Vorvertrag über die Übernahme von annähernd allen Mitarbeitern und Assets geschlossen werden. Aufgrund des guten Verwertungsergebnis können die Gläubiger mit einer hohen Befriedigungsrate rechnen.

     

    Insolvenzverwalter: Alexander Raab
    Eröffnungstermin: 31.05.2016
    Verfahrensstatus: laufendes Verfahren
    Mitarbeiter: 17

     

  • ELKCOM GmbH

    Amtsgericht Bamberg, AZ 1 IN 107/16

    Gegenstand des Unternehmens war die Konstruktion, der Bau und die Inbetriebnahme von Sondermaschinen und Anlagen, sowie die Elektrokonstruktion, der Schaltschrankbau und die Softwareprogrammierung für Sondermaschinen und Anlagen. Nach Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung wurden die Kalkulationen von sämtlichen Aufträgen geprüft. Teilweise wurden Nachverhandlungen geführt, um eine Kostendeckung sicherzustellen. Der Geschäftsbetrieb der Insolvenzschuldnerin konnte daraufhin in vollem Umfang aufrechterhalten werden.

    Es wurde ein M&A-Prozess durchgeführt. Es konnten mehrere Interessenten ermittelt werden, die den Betrieb übernehmen wollten. Der Geschäftsbetrieb wurde bis einschließlich 14.09.2016 im eröffneten Insolvenzverfahren fortgeführt und am 15.09.2016 entsprechend den Beschlüssen der Gläubigerversammlung im Wege einer übertragenden Sanierung veräußert. Das gesamte Anlage- und Umlaufvermögen sowie die insgesamt 46 Arbeitsverhältnisse wurden auf den Übernehmer übertragen, sodass alle Arbeitsplätze erhalten werden konnten.

    Gläubigeranzahl: 154.

     

    Insolvenzverwalter: Robert Wartenberg
    Eröffnungstermin: 01.06.2016
    Verfahrensstatus: laufend
    Mitarbeiter: 46

     

    Logo_Elkom

     

  • Enzersberger GmbH

    Amtsgericht Ingolstadt, AZ 3 IN 377/17

    Gastronomie-Dienstleister im Raum Ingolstadt und Neuburg an der Donau. Das Leistungsspektrum umfasst dabei die Planung und Umsetzung kompletter Bewirtungskonzepte von der Familienfeier über Business-Events bis hin zu Großveranstaltungen. Hauptbetätigungsfeld des Unternehmens ist die gastronomische Versorgung von Veranstaltungen der örtlichen Einrichtungen u.a. im Rahmen eines ausschreibungspflichtigen Vertragsverhältnisses. Der Geschäftsbetrieb wird bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit fortgeführt. Gläubigeranzahl: rd. 20

     

    Insolvenzverwalter: Jochen König
    Eröffnungstermin: 01.11.2017
    Verfahrensstatus: laufend
    Mitarbeiter:  
  • Espig / Metzgerei Espig

    Amtsgericht Bamberg, AZ 1 IN 26/12

    Die Metzgerei Espig vertrieb zum Zeitpunkt der Insolvenzantragstellung über insgesamt 15 Filialen Fleisch- und Wurstwaren aus der eigenen Produktion. Am Unternehmensstandort in Ebelsbach wurde selbst geschlachtet.

    Nach Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung wurde der Geschäftsbetrieb der Insolvenzschuldnerin in vollem Umfang fortgeführt, nachdem die Kostenkalkulation geprüft und angepasst wurde. Da ein Großteil der Filialen in Filialen von großen Lebensmittelmärkten eingemietet war, wurden zeitnah Gespräche mit den Lebensmittelmärkten geführt, um zu prüfen ob und wie eine übertragende Sanierung möglich wäre. Während der Betriebsfortführung nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens wurden schließlich die einzelnen Filialen im Wege von übertragenden Sanierungen zusammen mit den Mitarbeitern übertragen und der Produktionsbetrieb zusammen mit vier weiteren Filialen zum 01.05.2012 ebenfalls im Wege der übertragenden Sanierung aus der Masse veräußert. Der weit überwiegende Teil der Arbeitsplätze konnte so erhalten werden. Gläubigeranzahl: 205.

     

    Insolvenzverwalter: Robert Wartenberg
    Eröffnungstermin: 01.03.2012
    Verfahrensstatus: laufend
    Mitarbeiter: 101

     

    Logo_Espig

  • Fehlbaum GmbH & Co. KG

    Amtsgericht Schweinfurt, AZ IN 258/10

    Die Fehlbaum GmbH & Co. KG betrieb in Gerolzhofen einen Elektrofachmarkt in der Verbundgruppe Euronics.

    Nach Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung wurde der Geschäftsbetrieb zunächst vollumfänglich fortgeführt, parallel wurde die Kostenkalkulation optimiert und nach einer Fortführungslösung für die beiden Geschäftsbereiche Elektroinstallation und Handel gesucht. Auch nach der Insolvenzverfahrenseröffnung wurde der Geschäftsbetrieb weiterhin vollumfänglich aufrechterhalten. Für den Installationsbereich konnte zum 01.03.2011 eine Fortführungslösung in Form einer übertragenden Sanierung gefunden werden. Da eine langfristige Weiternutzung des bestehenden Standorts für einen potenziellen Übernehmer des Elektrofachmarktes nicht sichergestellt war, scheiterten letztlich die Verhandlungen für eine Übernahme des Geschäftsbetriebes. Der Geschäftsbetrieb des Elektrofachmarktes wurde daher zum 30.04.2011 eingestellt. Nach vollständiger Verwertung der Insolvenzmasse wurde das Verfahren im November 2016 nach Abhaltung des Schlusstermins und Ausschüttung der Insolvenzquote aufgehoben.

     

    Insolvenzverwalter: Robert Wartenberg
    Eröffnungstermin: 01.09.2010
    Verfahrensstatus: nach Schlussverteilung aufgehoben
    Mitarbeiter: 18

     

    RK Referenz Euronics

  • Fränkische Backstubn Ellingen GmbH & Co. KG

    Amtsgericht Ansbach, AZ: 1 IN 25/17

    Die Fränkische Backstubn fungierte als Bäckergroßbetrieb mit einem eigenen Filialnetz von ca. 25 Filialen. Betrieben wurden dabei vorwiegend sogenannte Vorkassen-Filialen im Supermarkt. Die Schuldnerin konnte mit den teilweise identischen Waren im Supermarkt preislich nicht konkurrieren, so dass letztendlich die Stellung des Insolvenzantrags erfolgte. Die Kanzlei Raab & Kollegen informierte zügig die Mitarbeiter im Rahmen von mehreren Betriebsversammlungen über das weitere Verfahren. Die rückständigen Löhne wurden vorfinanziert und entsprechende Vereinbarungen mit Lieferanten geschlossen um den Geschäftsbetrieb weiterhin aufrecht zu erhalten. Im weiteren Verlauf des Verfahrens wurden die Umsätze durch die entsprechenden Restrukturierungsmaßnahmen derart stabilisiert, so dass eine Betriebsfortführung im eröffneten Verfahren über mehrere Monate erfolgte.  Nach intensiven Verhandlungen zunächst mit mehreren Interessenten konnte der Betrieb fast vollständig an einen Investor veräußert werden.  Weiterhin wurden diverse Anfechtungsansprüche geltend gemacht, so dass die Insolvenzgläubiger nach derzeitigen Erkenntnissen mit einer guten Befriedigungsquote rechnen können.

     

    Insolvenzverwalter: Alexander Raab
    Eröffnungstermin: 01.04.2017
    Verfahrensstatus: laufendes Verfahren
    Mitarbeiter: 126
  • GFE Energy AG

    Amtsgericht Nürnberg, AZ 8251 IN 817/11

    Es handelt sich hier um eine Kriminalinsolvenz, bei der Vermögenswerte von den vor Insolvenz handelnden Personen unter Zuhilfenahme eines Unternehmensgeflechts in die Schweiz verbracht wurden. Im Verfahren war es nach Klärung verschiedenster rechtlicher Hürden, auch unter Anrufung des Schweizer Bundesgerichts, in Abstimmung mit einem rechtlich gleichstarken Konkursverwalter in der Schweiz möglich, die ins Ausland transferierten Gelder ins hiesige Verfahren zurückzuholen. Klärung rechtlicher Fragestellungen aufgrund Konzernverflechtung. Gläubigeranzahl: 827. Aufgrund erfolgreicher Insolvenzanfechtung titulierter Ansprüche dauert das Verfahren im Hinblick auf den zu erledigenden Forderungseinzug noch an.

     

    Insolvenzverwalter: Jochen König
    Eröffnungstermin: 16.08.2011
    Verfahrensstatus: laufend
    Mitarbeiter:  keine, nur Leitungsorgane

     

  • Haus Onoldia Senioren-Wohn- und Pflegeheim GmbH

    Amtsgericht Ansbach, AZ 1 IN 19

    Es handelt sich um ein Seniorenwohn- und Pflegeheim. Von den insgesamt rund 75 Betten waren bei Antragstellung nur noch knapp 60 belegt. Von Seiten der Aufsichtsbehörden wurde ein Aufnahmestopp verhängt sowie verfügt, dass weitere Bewohner in andere Einrichtungen verlegt werden müssen, um die vorgeschriebenen Personalschlüssel einhalten zu können. Im Rahmen der vorläufigen Verwaltung war sicherzustellen, dass die notwendige Versorgung für die Bewohner sichergestellt ist und bleibt. Dies betraf neben der Pflege auch die Verpflegung durch die Hauseigene Küche. Ferner war eine enge Abstimmung der Dienst- und Belegungspläne mit der Heimaufsicht notwendig.

     

    Insolvenzverwalter: Ralf-Michael Dörr
    Eröffnungstermin: vorl. Verwaltung
    Verfahrensstatus: laufend
    Mitarbeiter:  
  • Helmut Schwarz GmbH

    Amtsgericht Nürnberg, AZ: IN 1154/17

    Die Schuldnerin war im Groß- und Einzelhandel mit Fahrzeug- und Maschinenteilen tätig. Im Rahmen der vorläufigen Sachwaltung wurden umfassende Gespräche mit den Hauptgläubigern, verschiedenen Investoren und den Mitarbeitern geführt. Nachdem alle Investoren abgesagt hatten wurde mit den Mitarbeitern eine interne Lösung diskutiert, welche letztendlich an der finanziellen Machbarkeit scheiterte. Im Rahmen des eröffneten Verfahrens sind umfassende Vereinbarungen mit den Vermietern und den Sicherungsgläubigern abzuschließen. Aufgrund der Komplezität der mit den vielen Einzelteilen bei der Abrechnung des Vermieterpfandrechts zu berücksichtigenden Grundlagen wird die Vermögensverwertung noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Hier konnte gute Ergebnisse mit den Sicherungsgläubigern bislang erzielt werden.

     

    Insolvenzverwalter: Alexander Raab
    Eröffnungstermin: 01.12.2017
    Verfahrensstatus: laufendes Verfahren
    Mitarbeiter: 19
  • Hohenloher Verteilerring Paule GmbH & Co. KG

    Amtsgericht Crailsheim, AZ: 32 IN 37/17

    Nach Erteilung des Gutachtenauftrags wurde unverzüglich das entsprechende Erstgespräch geführt. Im Rahmen dieses Erstgesprächs konnte jedoch der Geschäftsführer der Verwaltungs GmbH nicht teilnehmen. Vielmehr erteilten lediglich dessen Bruder, Vater und eine Mitarbeiterin Auskünfte. Die Arbeitnehmer waren bereits nach Hause geschickt und der Betrieb faktisch geschlossen worden. Im Rahmen einer „starken“ vorläufigen Insolvenzverwaltung wurde der Geschäftsbetrieb wieder aufgenommen und mit den Mitarbeitern vor Ort fortgeführt. Die Insolvenzschuldnerin war vorwiegend im Bereich der Auftragsdistribution hinsichtlich von Prospektverteilungen tätig. Geringe eigene Verteilungsaufträge waren noch vorhanden. Mit den beiden Hauptauftraggebern konnte eine Vereinbarung zur  Fortführungen der Aufträge getroffen werden. Damit war die Liquidität während der vorläufigen Insolvenzverwaltung gesichert. Den Mitarbeitern konnte eine Zukunfsperspektive eröffnet werden. Mit der Insolvenzeröffnung wurde der vollständige Geschäftsbetrieb an einen Investor übertragen. Damit führten die Bemühungen des Teams mit der aufwändigen Fortführung im Rahmen der vorläufig „starken“ Insolvenzverwaltung zu einem positiven Ergebnis.

     

    Insolvenzverwalter: Alexander Raab
    Eröffnungstermin: 01.11.2017
    Verfahrensstatus: laufendes Verfahren
    Mitarbeiter: 29
  • Hüttlinger & Martin GbR

    Amtsgericht Ansbach Az. 3 IN 454/09

    Am 16.01.2009 stellten die Gesellschafter der Hüttlinger & Martin GbR Antrag auf Insolvenzeröffnung über das Vermögen der Gesellschaft. Zum Zeitpunkt der Insolvenzantragstellung existierten fünf Friseursalons in Bayern und Baden-Württemberg mit insgesamt 20 Angestellten. Neben der Betriebsfortführung im Rahmen des vorläufigen Verfahrens wurde intensiv nach einer Fortführungslösung gesucht. So gelang es drei Filialen zu veräußern.

    Das Verfahren konnte mit einer Quote von 9,8 % im Jahr 2017 beendet werden.

     

    Insolvenzverwalter: Susanne Fichna
    Eröffnungstermin: 01.02.2010
    Verfahrensstatus: abgeschlossen
    Mitarbeiter:  
  • Interfish AG

    Amtsgericht Ansbach Az.4 IN 260/12

    Am 20.08.2012 stellte der Vorstand Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Mit Beschluss vom 29.08.2012 wurde die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Unternehmensgegenstand der Interfish AG war der Ex- und Import von Sportartikeln, insbesondere von Angelgeräten, sowie die Vornahme der hierzu notwendigen Investitionen und Betriebsanlagen und aller sonstigen hiermit zusammenhängenden Geschäfte. Der Geschäftsbetrieb wurde nach Insolvenzantragstellung in vollem Umfang aufrecht erhalten.

    Unmittelbar mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens erfolgte der Verkauf des schuldnerischen Unternehmens im Wege eines Asset-Deal´s. Hierdurch konnten die Arbeitsplätze aller Mitarbeiter erhalten werden.

     

    Insolvenzverwalter: Susanne Fichna
    Eröffnungstermin: 01.11.2012
    Verfahrensstatus:  
    Mitarbeiter:  
  • Jähnel Haustechnik GmbH

    Amtsgericht Würzburg, AZ: IN 126/15

    Die Jähnel Haustechnik GmbH war als Handwerksbetrieb vorwiegend in der Erstellung und Wartung von Heizungs-, Sanitär-, Lüftungs- und Klimaanlage tätig. Beauftragt wurde das Unternehmen größtenteils durch Privatpersonen. Im Rahmen der Betriebsfortführung konnten entsprechende Fortführungsvereinbarungen mit den Lieferanten getroffen werden. Während der vorläufigen Insolvenzverwaltung wurden Gespräche sowohl mit einem strategischem Investor als auch eine interne Lösung diskutiert. Der Investor stellte jedoch umfassende Haftungsfreistellungsanforderung, welche üblicherweise nicht in dieser Form von der Insolvenzmasse akzeptiert werden konnten. Die interne Lösung wurde aufgrund einer gescheiterten Finanzierung nicht weiterverfolgt. Der Geschäftsbetrieb wurde noch übergangsweise nach der Insolvenzeröffnung aufrechterhalten, um die kleineren Restaufträge vollständig durchzuführen. Aufgrund des erfolgten Überschusses im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung und der guten Vermögensverwertung können die Gläubiger mit einer guten Befriedigungsgute rechnen. Aufgrund einer Vielzahl von Gewährleistungsbürgschaften dauert das eröffnete Verfahren jedoch weiter an.

     

    Insolvenzverwalter: Alexander Raab
    Eröffnungstermin: 29.05.2015
    Verfahrensstatus: laufendes Verfahren
    Mitarbeiter: 29
  • Klaus Schramm Heimtextilien GmbH & Co. KG

    Amtsgericht Nürnberg, AZ: IN 1187/15

    Die Schuldnerin fungierte als Teppichgroßhändler vorwiegend als Zwischenhändler für Katalogbestellungen für große Versandhäuser. Insbesondere aufgrund von Rückständen gegenüber einem Lieferanten machte dieser bereits im Vorfeld der Insolvenz die Weiterbelieferung von zukünftigen Margenabtretungen der Schuldnerin an diesen abhängig. Letztendlich musste die Schuldnerin mangels vorhandener Liquidität Insolvenzantrag stellen. Die Situation vor Ort stellte sich zunächst als schwierig heraus. Faktisch war keinerlei Liquidität vorhanden, so dass den Lieferanten keine entsprechenden Zahlungszusagen erteilt werden konnten. Gleichwohl  konnte die Kanzlei Raab im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung die Fortführung des Betriebs in umfangreichen Gesprächen mit den vorwiegend ausländischen Lieferanten herbeiführen.  Im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung wurde eine Übernahmelösung durch eine durch die Geschäftsleitung gegründet Nachfolgefirma durch einen entsprechenden Vorvertrag ausgehandelt, so dass der vollständige Geschäftsbetrieb mit der Insolvenzeröffnung am 30.10.2015 übergehen konnte. Nach umfassenden Anfechtungsstreitigkeiten teilweise mit Auslandsbezug steht das Verfahren nunmehr kurz vor dem Abschluss.

     

    Insolvenzverwalter: Alexander Raab
    Eröffnungstermin: 30.10.2015
    Verfahrensstatus: laufendes Verfahren
    Mitarbeiter: 10
  • LB Marketing & Medienberatung UG (haftungsbeschränkt)

    Amtsgericht Ansbach Az. 3 IN 224/15

    Der Verfahrenseröffnung vorausgegangen war das vorläufige Insolvenzverfahren, angeordnet mit Beschluss vom 01.10.2015. Die LB Marketing & Medienberatung UG (haftungsbeschränkt) mit Sitz in Ansbach erbrachte Dienstleistung im Bereich Marketing und Medienberatung. Die LB Marketing & Medienberatung UG (haftungsbeschränkt) beschäftigte neun Mitarbeiter. Investorengesprächen verliefen letztlich erfolgreich und so konnte im Januar 2016 ein entsprechender Asset-Deal geschlossen werden. Der Arbeitsplatz der Mitarbeiter war mithin gesichert worden.

     

    Insolvenzverwalter: Susanne Fichna
    Eröffnungstermin: 29.12.2015
    Verfahrensstatus: laufend
    Mitarbeiter:  
  • Loschge Transport GmbH

    Amtsgericht Nürnberg, AZ 810 IN 741/14

    Es handelt sich um eine Spedition mit 28 Mitarbeitern. Es wurde die Durchführung des Verfahrens in Eigenverwaltung angeordnet. Problematisch war im vorliegenden Verfahren vor allem die Kommunikation mit den Verfahrensbeteiligtem, für die das Verfahren in Eigenverwaltung überwiegend Neuland war. Hier musste die weitere Versicherung des Fuhrparks, sowie die Abwicklung der Tank- und Mautvorgänge sichergestellt werden.

    Das Verfahren wurde schließlich durch einen Insolvenzplan zum Abschluss gebracht.

     

    Insolvenzverwalter: Ralf-Michael Dörr
    Eröffnungstermin: 01.08.2014
    Verfahrensstatus: abgeschlossen durch Insolvenzplan
    Mitarbeiter: 28
  • M & E Pretesting

    Amtsgericht Nürnberg, AZ: IN 1483/15

    Die Insolvenzschuldnerin war im Bereich der Beratung von Unternehmen hinsichtlich zukünftiger Strategien und Konzeptionen tätig. Im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung konnten die letzten Aufträge durchgeführt werden. Hierzu wurden entsprechende Vereinbarungen mit den Auftraggebern zu schließen. Dies insbesondere unter dem Hintergrund, dass für die Durchführung der Aufträge entsprechend Kosten entstanden sind und zunächst hierfür keinerlei Liquidität vorhanden war. Durch entsprechende Vereinbarungen konnte die Aufträge abgewickelt werden und die Honorare zur Insolvenzmasse fließen. Nachdem sich eine interne Übernahmelösung kurzfristig nicht ergeben hat wurde der Betrieb mit der Insolvenzeröffnung abgewickelt.

     

    Insolvenzverwalter: Alexander Raab
    Eröffnungstermin: 15.12.2015
    Verfahrensstatus: Schlussunterlagen eingereicht
    Mitarbeiter: 3
  • M & M Gastro GmbH

    Amtsgericht Nürnberg, AZ IN 589/17

    Es handelt sich um ein Unternehmen zur Führung bzw. Betrieb einer gastronomischen Einrichtung (Bar). Der Geschäftsbetrieb wird nach Insolvenzeröffnung fortgeführt. Aktuell ertragreiche Fortführung, die eine Vollbefriedigung der Gläubiger erwarten lässt. Aufgrund der Vermietungssituation der Geschäftsräume ist eine Übertragung des Geschäftsbetriebs problematisch. Sanierungsmaßnahme: Schulung der Führungsebene zur ordnungsgemäßen Belegführung, Implementierung einer fachkundigen Begleitung im Buchführungs- und Steuerwesen. Herstellung eines Brandschutzes nach neuesten Standards. Gläubigeranzahl: rd. 10

     

    Insolvenzverwalter: Jochen König
    Eröffnungstermin: 01.08.2017
    Verfahrensstatus: laufend
    Mitarbeiter:  24

     

     

    Unbenannt1 v2

  • Metzgerei Eiden e.K.

    Amtsgericht Ansbach Az 4 IN 282/17

    Die Metzgerei Eiden war eine alteingesessene Metzgerei in Gunzenhausen. Sie wurde zum Zeitpunkt der Antragstellung mit 14 Arbeitnehmern geführt, die am Sitz in Gunzenhausen und der Filiale in Wassermungenau tätig waren. Der Betrieb wurde in der vorläufigen Insolvenz und nach Insolvenzeröffnung bis Ende Juni 2016 fortgeführt. Derzeit wird die Verwertung betrieben.

     

    Insolvenzverwalter: Susanne Fichna
    Eröffnungstermin: 01.12.2017
    Verfahrensstatus:  
    Mitarbeiter:  
  • MG Gläser Baumarkt GmbH & Co. KG

    Amtsgericht Heilbronn Az. 9 IN 66/15

    Das Insolvenzgericht Heilbronn ordnete am 05.02.2015 unter dem Aktenzeichen 9 IN 66/15 die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der MG Gläser Baumarkt GmbH & Co. KG an. Das Unternehmen hatte seinen Sitz in Schwäbisch Hall und beschäftigte 44 Mitarbeiter. Das Verfahren befindet sich noch in der Vermögensverwertung.

     

    Insolvenzverwalter: Susanne Fichna
    Eröffnungstermin: 30.04.2015
    Verfahrensstatus: laufend
    Mitarbeiter:  
  • Michaelis GmbH & Co.KG

    Amtsgericht Ingolstadt Az. 1 IN 140/16

    Gegenstand der Insolvenzschuldnerin war der Bau von Sanitätseinrichtungen, der Heizungsbau, Klimatechnik, Umwelt- und Energietechnik, außerdem der Groß- und Einzelhandel mit entsprechenden Artikeln. Zum Zeitpunkt der Antragstellung beschäftigte die Schuldnerin an ihrem Sitz in Eichstätt 43 Mitarbeiter. Diese waren u.a. auf Großbaustellen in Ingolstadt und München tätig. Trotz schlechter Ausgangslage in der Firma gelang es durch intensive Gesprächen mit den Auftraggebern und Lieferanten, die Baustellen im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung weiter fortzuführen. Die parallel geführten Gespräche waren zudem erfolgreich und führten zu einer tragfähigen Teilübernahmelösung. Die Verwertung dauert noch an.

     

    Insolvenzverwalter: Susanne Fichna
    Eröffnungstermin: 30.05.2016
    Verfahrensstatus: laufend
    Mitarbeiter:  
  • Moons Fashion Vertriebs GmbH

    Amtsgericht Aalen Az. 1 IN 196/12

    Unternehmensgegenstand der Schuldnerfirma war die Entwicklung, Vermarktung und Betrieb von Damenoberbekleidung sowie artverwandten Produkten.

    Kunden waren namenhafte Versandhäuser aus Deutschland. Als diese die Geschäftsbeziehungen nach und nach aufgekündigt haben, stellte der Geschäftsführer die Produktion ein und sprach die Kündigung an die Mitarbeiter aus. Eine übertragende Sanierung im Rahmen des Insolvenzverfahrens schied mithin aus. Das Verfahren konnte nach Verwertung der vorhandenen Altbestände im Jahr 2016 beendet werden.

     

    Insolvenzverwalter: Susanne Fichna
    Eröffnungstermin: 17.10.2012
    Verfahrensstatus: abgeschlossen
    Mitarbeiter:  
  • Müller Fliesen GmbH

    Amtsgericht Fürth Az. 5014/ IN 585

    Das zuständige Amtsgericht Fürth bestellte mich am 13.10.2013 zur vorläufigen Insolvenzverwalterin. Der Fliesenlegebetrieb war seit 1993 auf dem Markt und stetig gewachsen. Im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung wurde der Betrieb voll umfänglich fortgeführt

    Mit Beschluss des Amtsgerichts Fürth vom 15.12.2003 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma Müller Fliesen GmbH eröffnet. Da eine Auffanglösung in einem sich stark verkleinernden Markt nicht realisiert werden konnte, musst der Betrieb geschlossen werden. In der Folgezeit konnte das gesamte Anlagevermögen erfolgreich verwertet und eine Vielzahl von Ansprüchen realisiert werden.

    Das Insolvenzverfahren konnte mit einer Quotenausschüttung von 46,66 % abgeschlossen werden.

     

    Insolvenzverwalter: Susanne Fichna
    Eröffnungstermin: 15.12.2003
    Verfahrensstatus:  abgeschlossen
    Mitarbeiter:  
  • Only you Mode-Vertriebs-GmbH

    Amtsgericht Heilbronn Az. 11 IN 31/14

    Die Masseverwertung dauert noch an. Das Verfahren kann jedoch in Kürze abgeschlossen werden. Die Only you Mode-Vertriebs-GmbH importierte und vertrieb Textilien, Schuhe, Taschen und Accessories. Der Geschäftssitz befand sich in Heilbronn. Es existierten Filialen in Würzburg und Wiesbaden. Für die Firma waren 26 Mitarbeiter tätig. Nach Insolvenzantragstellung und auch nach Insolvenzeröffnung wurde der Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten. Die sodann eingeleiteten Verwertungsmaßnahmen verliefen äußerst erfolgreich. Das Verfahren steht in Kürze zum Abschluss an.

     

    Insolvenzverwalter: Susanne Fichna
    Eröffnungstermin: 31.03.2014
    Verfahrensstatus: laufend
    Mitarbeiter:  
  • Peter Büchner Mineralöle GmbH

    Amtsgericht Hof, AZ IN 19/08

    Die Peter Büchner Mineralöle GmbH unterhielt vier Tankstellen und betrieb einen Großhandel mit Mineralölprodukten sowie festen und gasförmigen Brennstoffen.

    Nach Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung wurde der Geschäftsbetrieb zunächst in vollem Umfang aufrechterhalten. Nach der Insolvenzverfahrenseröffnung konnte der gesamte laufende Betrieb im Wege einer übertragenden Sanierung an einen Übernehmer veräußert und die Arbeitsplätze so erhalten werden. Die Kommunikation mit den aus- und absonderungsberechtigten Gläubigern gestaltete sich aufgrund der Problematik Vermischung/Vermengung sehr zeitintensiv, letztlich konnte allerdings mit allen aus- und absonderungsberechtigten Gläubigern eine einvernehmliche Lösung gefunden werden.

    Bei der Aufarbeitung der Buchhaltung der Insolvenzschuldnerin wurde festgestellt, dass gegenüber einem Tankkartenunternehmen in den letzten Jahren die Rechnungsstellung für über die Tankkarte bezogene Kraftstoffe unterblieben war. Am Ende wurden von dem Insolvenzverwalter Kraftstofflieferungen der letzten drei Jahre in Einzelrechnungen abgerechnet und die ausstehenden Beträge konnten zur Insolvenzmasse gezogen werden. Zuletzt war eine Feststellungsklage über zwei Instanzen in Tschechien erforderlich, um Forderungen der Insolvenzschuldnerin zur Tabelle in einem in Tschechien geführten Insolvenzverfahren anerkannt zu bekommen. Der Schlusstermin in diesem Verfahren wurde bereits abgehalten, im Februar 2019 wird aller Voraussicht nach die Quotenauszahlung erfolgen und das Verfahren dann aufgehoben werden.

     

    Insolvenzverwalter: Robert Wartenberg
    Eröffnungstermin: 01.04.2008
    Verfahrensstatus: Februar 2019 erfolgt Quotenausschüttung, anschließend Aufhebung des Verfahrens
    Mitarbeiter: 27
  • Pianka Zuckersüß KG

    Amtsgericht Ansbach, AZ 1 IN 236/16.

    Die Schuldnerin war Betreiberin einer Bäckerei im Filialbetrieb. Neben der Backstube waren 9 Filialen vorhanden. Der Geschäftsbetrieb wurde nach  Insolvenzeröffnung nahezu ein Jahr durch den Insolvenzverwalter fortgeführt, um eine Fortführungslösung im Rahmen der übertragenden Sanierung zu ermöglichen. Hierzu wurde auch unter Zuhilfenahme eines Dienstleisters ein M & A Prozess durchgeführt, der aber keinen Erfolg hatte.

    Im Rahmen der Insolvenzverwaltung wurden gemeinsam mit den Verfahrensbeteiligten Prozesse optimiert, Anpassungen am Filialnetz vorgenommen sowie  Preiskorrekturen vorgenommen. So konnte schließlich eine Gesamtlösung für die angemietete Betriebsimmobilie sowie das Betriebsvermögen gefunden und der Betrieb auf einen neuen Rechtsträger übertragen werden. Die Arbeitsplätze wurden nahezu vollständig erhalten.

     

    Insolvenzverwalter: Ralf-Michael Dörr
    Eröffnungstermin: 01.01.2017
    Verfahrensstatus: abgeschlossen
    Mitarbeiter: 85
  • Putzin Maschinenbau GmbH

    Amtsgericht Bayreuth, AZ IN 201/15

    Die Putzin Maschinenbau GmbH stellte beim zuständigen Insolvenzgericht einen Antrag auf Eigenverwaltung, das Gericht ordnete zunächst eine vorläufige Insolvenzverwaltung an und bestellte RA Wartenberg als vorläufigen Insolvenzverwalter. Während der vorläufigen Insolvenzverwaltung wurde der Geschäftsbetrieb in vollem Umfang aufrechterhalten, die von der Insolvenzschuldnerin erarbeiteten Planrechnungen und Sanierungskonzepte geprüft und die laufenden Kosten bei der Insolvenzschuldnerin deutlich reduziert. Am 31.07.2015 wurde das Verfahren dann als Eigenverwaltungsverfahren eröffnet und RA Wartenberg zum Sachwalter bestellt. Der noch vom vorläufigen Insolvenzverwalter eingeleitete M&A Prozess wurde fortgeführt, um so im sog. Dual-Track-Verfahren neben der von der Insolvenzschuldnerin favorisierten gesellschafterinternen Sanierungslösung mithilfe eines Insolvenzplans nach Übernahmeinteressenten für eine übertragene Sanierung zu suchen. Nach der Insolvenzverfahrenseröffnung wurde der Geschäftsbetrieb von Juni 2015 bis Mai 2018 unter Aufsicht und Kassenführung durch den Sachwalter in vollem Umfang fortgeführt. Am 11.05.2018 wurde das Insolvenzverfahren nach Bestätigung des Insolvenzplans durch das Insolvenzgericht Bayreuth aufgehoben. Die Arbeitsplätze wurden erhalten und die Insolvenzschuldnerin ist weiterhin am Markt aktiv. Gläubigeranzahl: 153.

     

    Insolvenzverwalter: Robert Wartenberg
    Eröffnungstermin: 31.07.2015
    Mitarbeiter: 67

     

  • Radke Detlev u. Radke Ilse GbR Physiotherapie

    Amtsgericht Ansbach Az. 1 IN 35/16

    Die Praxis für Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie mit Sitz in Rothenburg und Praxisräumen in Oettingen wurde im Rahmen des vorläufigen Insolvenzverfahrens fortgeführt. Mit Insolvenzeröffnung konnte der Betrieb im Rahmen einer übertragenden Sanierung veräußert werden.

     

    Insolvenzverwalter: Susanne Fichna
    Eröffnungstermin: 17.05.2016
    Verfahrensstatus: laufend
    Mitarbeiter:  
  • Sanitätshaus Mahlmeister GmbH

    Amtsgericht Fürth Az. 1 IN 190/02

    Gegenstand des Unternehmens war die Herstellung und der Verkauf von orthopädischen Artikeln und Sanitätsartikeln. Das Unternehmen beschäftigte zum Zeitpunkt der Antragstellung 35 Arbeitnehmer. Neben dem Betriebssitz in Uffenheim existierten Filialen in Kitzingen, Marktbreit und Tauberbischofsheim. Es gelang in Kürze die Krankenkasse, die Abrechnungsstellen und die zur Fortführung benötigten Lieferanten zu einer weiteren Zurverfügungstellung für Ihre Dienste bzw. Lieferungen zu bewegen. Hierdurch wiederum waren die Voraussetzung für ein Fortführung und letztendlich übertragende Sanierung gegeben.

    Somit war die Übertragung erfolgreich und konnten die Arbeitsplätze erhalten werden.

     

    Insolvenzverwalter: Susanne Fichna
    Eröffnungstermin: 01.06.2002
    Verfahrensstatus:  
    Mitarbeiter:  
  • Schäfer Kunststofftechnik GmbH

    Amtsgericht Ansbach Az. 1 IN 25/09

    Mit Beschluss vom 02.02.2009 wurde vom Amtsgericht Ansbach das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet. Gegenstand des Unternehmens war die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Erzeugnissen aus Kunststoffen, insbesondere von technisch hochwertigen Produkten.

    Von der Gründung im Jahr 1986 bis 2000 konnte das Unternehmen eine kontinuierlich steigende Entwicklung vorweisen. Renommierte international tätige Firmen konnten als Kunden gewonnen werden. Ab 2001 hatte die Firma jedoch mit erheblichen Umsatzrückgängen zu kämpfen. Zuletzt waren noch zwei, drei, Arbeitnehmer für das Unternehmen tätig. Der Geschäftsbetrieb wurde im Rahmen des vorläufigen Insolvenzverfahrens aufrechterhalten und es konnten noch sämtliche bestehenden Aufträge abgearbeitet werden. Aufgrund der Tatsache, dass wichtige Kunden bereits einige Zeit vor Insolvenzantragstellung die Geschäftsbeziehung aufgekündigt hatten und der Betrieb nahezu stillgelegt worden war, gestalteten sich die Gespräche zu einer Sanierung sehr schwierig.

    Nach erfolgreicher Verwertung konnte das Verfahren im Jahr 2012 beendet werden.

     

    Insolvenzverwalter: Susanne Fichna
    Eröffnungstermin: 05.05.2009
    Verfahrensstatus: abgeschlossen
    Mitarbeiter:  
  • Spieker Floristenbedarf GmbH

    Amtsgericht Nürnberg Az. 821 IN 1743/13

    Im Rahmen des vorläufigen Insolvenzverfahrens wurde der Geschäftsbetrieb vollumfänglich aufrecht erhalten. Auch im eröffneten Insolvenzverfahren wurde der Geschäftsbetrieb bis 31.05.2014 fortgeführt. Das Unternehmen beschäftigte 26 Mitarbeiter und hatte neben dem Stammsitz in Rednitzhembach eine Filiale in Eiblstadt. Die Vermögensverwertung dauert noch an.

     

    Insolvenzverwalter: Susanne Fichna
    Eröffnungstermin: 28.02.2014
    Verfahrensstatus: laufend
    Mitarbeiter:  
  • Töpfer & Klose GbR

    Amtsgericht Ansbach, AZ 4 IN 67/17

    Die Schuldnerin war im Bereich der Logistik Branche tätig und betrieb eine Spedition mit Schwerpunkt der Paketzustellung. Mit 21 Arbeitnehmern und einem Fuhrpark von 21 Fahrzeugen wurden Umsatzvolumina von rund 1,8 Mio. Euro erzielt.

     

    Insolvenzverwalter: Ralf-Michael Dörr
    Eröffnungstermin: 02.05.2017
    Verfahrensstatus: laufendes Verfahren
    Mitarbeiter: 21
  • Übler Transport GmbH - Konzern

    Amtsgericht Nürnberg, AZ 831IN 380/13

    Es handelt sich um eine Konzerninsolvenz, bei der drei Unternehmen der Logistikbranche betroffen waren; eingebunden ist hierbei auch ein Insolvenzverfahren über das Vermögen einer natürlichen Person. Bestellung zum Insolvenzverwalter bei allen drei Insolvenzverfahren unter Beteiligung eines Sonderinsolvenzverwalters.  Das Transportgeschäft wurde länderübergreifend, vorwiegend in den osteuropäischen Raum durchgeführt. Sanierungsmaßnahme: Einführung einer Kosten-Leistungsrechnung bezogen auf einzelne LKWs, Stärkung rentabler Touren; Beendigung von unrentablen Touren bzw. Leasingverträgen bzgl.  Fahrzeugen. Der Geschäftsbetrieb wurde fortgeführt und Teilbetriebe der Unternehmen im Rahmen einer übertragenen Sanierung zusammengeführt. Gläubigeranzahl: rd. 140

     

    Insolvenzverwalter: Jochen König
    Eröffnungstermin: 01.05.2013
    Verfahrensstatus: laufend
    Mitarbeiter: 61
  • WM Invest AG - Konzern

    Amtsgericht Nürnberg, AZ 8261 IN 1287/09 u.a.

    Es handelt sich um eine Konzerninsolvenz, bei der die Muttergesellschaft als Holding sowie fünf Tochtergesellschaften betroffen waren. Bestellung zum Insolvenzverwalter bei der Mutter- und vier Tochtergesellschaften.  Geschäftszweck der betroffenen Unternehmen war  u.a. das Betreiben von mehreren Kantinenbetrieben in staatlichen Einrichtungen und Großunternehmen. Nach einer Veräußerung der Geschäftsanteile im Jahr 1996 wurde die Geschäftstätigkeit um die Essensversorgung von Kindergärten und Asylbewerbereinrichtungen in München und Würzburg erweitert. Der Geschäftsbetrieb wurde über zehn Monate während des Insolvenzverfahrens  fortgeführt und letztlich Teilbetriebe der verschiedenen Töchter im Rahmen einer übertragenen Sanierung zusammengeführt und veräußert. Herstellung von ca. 4.000 Essen pro Tag in einer Großküche. Umsatz während der Fortführung: rd. 4,6 Mio EURO konzernübergreifend. Es waren rund 3.300 Einzelforderungen einzuziehen. Gläubigeranzahl: rd. 170

     

    Insolvenzverwalter: Jochen König
    Eröffnungstermin: 13.10.2009 u.a.
    Verfahrensstatus: abgeschlossen
    Mitarbeiter:  rd. 30